Herzlich Willkommen bei YOGABI
Herzlich Willkommen bei YOGABI

Liebe Gabriele, wie bist du zum Yoga gekommen und was hat dich dazu bewegt Yogalehrerin zu werden?

Yoga bin ich durch meine Heilpraktikerin gekommen. Denn vor 18 Jahren hatte ich massive gesundheitliche Beschwerden aus Stressgründen und Überforderung. Daraufhin zeigte mir meine Heilpraktikerin einige Übungen, die ich in meinen Alltag mit einpflegte. Tag für Tag praktizierte ich die Körper- und Atemübungen und spürte diese kleine Auszeit ist eine Wohltat für mich, eine Auszeit nur für mich. Ich gewann mehr Energie und fühlte mich ausgeglichener und somit konnte ich die bevorstehenden beruflichen und familiären Aufgaben einfacher/stressfreier bewältigen. Ein Jahr später wollte ich mehr über Yoga erfahren und meldete mich in einer Yogaschule zu einem Grundkurs an. Das war eine große Bereicherung in meinem Leben, denn die wöchentlichen Yogaeinheiten schenkten mir  Ideen/Impulse die ich Schritt für Schritt versuchte umzusetzen bzw. zu integrieren. Einige Jahre war ich wöchentlich in der Yoga-Schule und dann entstand in mir der Wunsch mich noch intensiver mit Yoga,  Meditation und der Philosophie zu beschäftigen und darüber zu erfahren. Somit machte ich mich auf den Weg und begann mit der 4- jährigen Yogalehrerausbildung in München bei Karin Fuchs und Karin Kapros.  

Inzwischen hast du ja eine Yogaschule eröffnet. Wo ist die Schule, seit wann gibt es sie und wie oft unterrichtest du dort?

Die Yogaschule ist in Frontenhausen. Das ist in Niederbayern und gehört zum Landkreis Dingolfing-Landau. Ich biete seit 2007 Gruppen- und Einzelunterricht an und unterrichte von Montag bis Donnerstag. Zu dem gebe ich auch Klang- und Nuadmassagen.

 Du unterrichtest ja Vini-Yoga. Warum hast du Dich gerade für diesen Stil entschieden?

Erstens: Weil ich selbst sehr gute Erfahrungen gemacht und Erkenntnisse über mich selbst gewonnen  habe und es hat  mich auf jeder Ebene nachhaltig aufgebaut und unterstützt. Hierzu waren auch die Yoga-Einzelstunden sehr nährend. Insgesamt hat mich das heilsame Üben mit dem Körper und mit dem Atem angesprochen.

 

Zweitens ist es für meinen Yoga-Unterricht von großer Bedeutung, dem Menschen eine Alternative anzubieten, ihn dort abzuholen, wo er sich im Moment befindet. Dem Mensch zu vermitteln, dass es im Yoga nicht um starre Regeln geht, sondern um Individualität. „Der Yoga passt sich dem Menschen an, nicht umgekehrt.“ Sri T. Krishnamacharya

Drittens: weil es ist eine allumfassende Yogapraxis ist:  denn jede Yogaeinheit beinhaltet eine Übung zum Ankommen um die Energie der Achtsamkeit wachzurufen, dann folgen die vom Atem geführten achtsamen Körperübungen, die Atemübungen, die Rezitation  und das Herzstück die Meditation.

 

Wie kombinierst du Yoga in deinen Alltag?

„Alles Leben ist Yoga“  Leitsatz von Sri Aurobindo

und das war auch der Leitsatz in meinen zwei Yogaausbildungen. Deshalb bemühe ich mich, die Achtsamkeit, das Innehalten, die Gelassenheit, die Kraft, die ich bei meiner Yogaeinheit erfahre mit in meinen ALL-Tag zu nehmen.

Ich habe verschiedene Möglichkeiten ausprobiert und festgestellt, dass es mir gut tut, gleich morgens zu beginnen. Zuerst töne ich ein Mantra oder rezitiere ein Sutra, dann folgen die Körper- und Atemübungen und eine Meditation in der Stille. So bin ich gerüstet und gehe gefestigt in die Welt. Und vor allem gehe ich mit den Herausforderungen liebevoller und humorvoller um.

Du hast schon einige Reisen für NEUE WEGE begleitet. Was ist für dich das Besondere an einer NEUE WEGE Reisen?

Das Besondere an NEUE WEGE Reisen ist, dass einfach „alles“ stimmig ist. Das zauberhafte Ambiente, die ruhige Lage der Hotels oder der Seminarhäuser, die regionale und gesunde Küche, rundum perfekt organisiert. Wir waren auch schon des Öfteren mit Neue Wege privat unterwegs, weil wir diese Art zu Reisen sehr schätzen und uns immer sehr wohlfühlen.   

Und hast du eine Reiseziel, dass Dir am besten gefallen hat und wen ja warum?

Alle Reiseziele waren wunderschön. 

Was war für dich bis jetzt das tollste Erlebnis auf einer NEUE WEGE Reise?

 Meine schönsten Erlebnisse sind immer da wo ich gerade bin.

Zum Abschluss: Hast du noch eine einfach Übung, die man gut in den Alltag integrieren kann oder einen Yoga-Weisheit die du uns gerne mitgeben möchtest?

Das Yogasutra von Patanjali – das wichtigste, mehr als 2000 Jahre alte Buch über Yoga – beginnt mit dem Wort „jetzt“.

 

Das Jetzt anknipsen:

 

Setzen Sie sich an einen Ort, an dem sie einige Minuten ungestört sind. Legen Sie die Hände auf ihren Bauch und schließen Sie die Augen. Spüren Sie mit den Händen die Bewegung des Atems im Bauchraum:

Während ich einatme, bin ich mir bewusst: Ich atme ein und spüre dabei meine Bauchdecke. Während ich ausatme bin ich mir bewusst: Ich atme aus und spüre dabei meine Bauchdecke.

Verweilen Sie ganz achtsam einige Minuten bei ihrem Atem und spüren Sie dabei Ihre Bauchdecke. Seien Sie ganz liebevoll, umarmen Sie Ihren Atem und Ihre Bauchdecke mit Ihrer Achtsamkeit.

 

Das ist der Anfang, die Grundübung. Zweimal am Tag sollte man diese wunderbare Übung praktizieren, denn wer erlebt, wie wohltuend und heilsam es ist, ganz im gegenwärtigen Moment zu sein, in dem wächst eine tiefe Sehnsucht, solche Augenblicke öfter und länger zu erfahren. Ganz bei sich und gleichzeitig mit allem verbunden.  

 

Zudem fördert die Zwerchfellatmung Aspekte von Ruhe, Ausgeglichenheit und Balance in uns, während dessen die Brustkorbatmung eher dem Körper stressinduzierende Botschaften sendet. Auch zur Reinigung von überflüssigen Abfallstoffen ist die Zwerchfellatmung essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

 

 

 

Den Puls des eigenen Lebens fühlen

Ruhe im Innern.

Ruhe im Äußern.

Wieder Atem holen lernen.

Das ist es.

Christian Morgenstern

 

Herzlichen Dank für das Interview.

Gabriele Renkl

Juni 2016

 

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